Wir stärken den öffentlichen Hitzeschutz

Zum Schutz von kranken und pflegebedürftigen Menschen legt die schwarz-grüne Landesregierung neue Förderprogramme zum Hitzeschutz in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Kommunen in Höhe von rund 286 Millionen Euro auf. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die Maßnahmen vorgestellt.

Für die Krankenhäuser in NRW stellt die Landesregierung in den kommenden drei Jahren 200 Millionen Euro für Klimatisierungsmaßnahmen zur Verfügung. Pflegeeinrichtungen profitieren vom Förderprogramm „Kühle Räume“ in Höhe von 50 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre. Zudem erhalten die kommunalen Gesundheitsämter bis zu zwei Vollzeitstellen für Hitze-Gesundheitsmanagerinnen und -manager. Eine wichtige Aufgabe soll dabei sein, besonders hitzegefährdete ältere Menschen, die allein leben, zu identifizieren und zu schützen.

 

Dazu erklärt der Essener CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Schrumpf:

„Hohe Temperaturen sind gerade für ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen eine erhebliche gesundheitliche Belastung. Deshalb ist es richtig, dass wir beim Hitzeschutz ganz konkret dort ansetzen, wo besonders gefährdete Menschen versorgt und betreut werden. Mit 200 Millionen Euro für Klimatisierungsmaßnahmen in unseren Krankenhäusern und weiteren 50 Millionen Euro für kühle Räume in Pflegeeinrichtungen schaffen wir spürbare Verbesserungen vor Ort.

Gleichzeitig stärken wir die Vorsorge in den Kommunen. Gerade ältere Menschen, die allein leben, müssen bei längeren Hitzeperioden besser erreicht und geschützt werden. Die neuen Hitze-Gesundheitsmanager können hier eine wichtige Verbindung zwischen Gesundheitsämtern, Einrichtungen und den Menschen vor Ort schaffen. Mit insgesamt rund 286 Millionen Euro investiert Nordrhein-Westfalen damit sehr konkret in den Gesundheitsschutz der Menschen.“