Weniger Bürokratie, mehr Verlässlichkeit für unsere Kinder
Mit der Novelle des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) stellt die Nordrhein-Westfalen-Koalition die Weichen für eine verlässliche und zukunftsfeste frühkindliche Bildung. Die Reform verbessert die finanziellen Rahmenbedingungen für Kitas, schafft mehr Flexibilität im Betreuungsalltag, baut Bürokratie ab und stärkt die Gewinnung sowie den Einsatz von Fachkräften.
Dem geänderten Gesetzentwurf sind intensive Gespräche mit Kommunen, Trägern, Verbänden, Kirchen und weiteren Akteuren vorausgegangen. Viele Anregungen aus der Praxis wurden aufgegriffen und in den parlamentarischen Beratungen berücksichtigt. So werden unter anderem die Finanzierung weiterentwickelt, die Regelungen zu den Buchungszeiten praxistauglicher gestaltet und die Einrichtungen durch flexiblere Personaleinsatzmöglichkeiten entlastet.
Ein weiterer Schwerpunkt der Reform liegt auf der Chancengerechtigkeit. Mit einem Kita-Sozialindex und den sogenannten Chancen-Kitas sollen personelle und finanzielle Ressourcen künftig gezielt dort eingesetzt werden, wo Kinder und Familien einen besonders hohen Unterstützungsbedarf haben. Gleichzeitig wird die alltagsintegrierte Sprachförderung ausgebaut und das Kita-Helfer-Programm dauerhaft gesetzlich abgesichert.
Dazu erklärt Fabian Schrumpf, Landtagsabgeordneter für den Essener Süden:
„Die KiBiz-Novelle ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs mit allen Beteiligten. Von Beginn an war uns wichtig, auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern einzugehen sowie die Erfahrungen der Kitas, Träger, Kommunen und Verbände in die Beratungen einzubeziehen. Genau deshalb konnten wir den Gesetzentwurf an entscheidenden Stellen noch einmal spürbar verbessern.
Unsere Kitas leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für die Bildung und Entwicklung unserer Kinder. Deshalb brauchen sie verlässliche Rahmenbedingungen statt zusätzlicher Belastungen. Mit der KiBiz-Novelle sorgen wir für mehr Planungssicherheit, stärken die frühkindliche Bildung und setzen die Rückmeldungen aus der Praxis konsequent um.
Mir ist besonders wichtig, dass Erzieherinnen und Erzieher wieder mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern haben. Gleichzeitig investieren wir gezielt in Sprachförderung und unterstützen die Einrichtungen dort, wo die Herausforderungen am größten sind. Das ist eine Investition in faire Bildungschancen und in die Zukunft unserer Kinder.“